ntwicklungsbegleitende Kalkulation mit SAP PLC

Entwicklungsbegleitende Kalkulation mit SAP PLC

In sich schnell entwickelnden Märkten stehen Unternehmen heute zunehmend unter Druck, innovative sowie kundenorientierte Produkte und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Dazu sind transparente und optimierte Kostenstrukturen über den gesamten Produktlebenszyklus ein wesentlicher Schlüssel für die Erzielung von attraktiven Gewinnmargen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit SAP Product Lifecycle Costing (SAP PLC) Kostentreiber identifizieren, versteckte Kosten sichtbar machen und komplexe Strukturen steuern können.

Wieso SAP Product Lifecycle Costing?

In vielen Unternehmen existieren heterogene Abläufe und Vorgehensweisen zur Kalkulation von Produktkosten. Innerhalb des Unternehmens fehlen häufig Standardisierungen und Anwendung von Best Practices. Hinzu kommt, dass insbesondere in frühen Phasen des Produktentwicklungs-prozesses nur wenige Unternehmen über Daten und valide Preis- und Kosteninformationen für Einsatzmaterialien und Produktionskosten verfügen. Der Reifegrad für Stücklisten und Arbeitspläne ist oftmals zu gering für valide Kostenschätzungen.

Allerdings entstehen bereits 80 Prozent der zukünftigen Produktkosten in der Design- und Konstruktionsphase. Das Fenster für eine optimale Kostenausprägung liegt somit in einer frühen Kostenkalkulation während der Konzeptphase im Produktentwicklungsprozess. Zusätzlich erschweren heterogene ERP Systemlandschaften mit manuellen Datenbeschaffungsprozessen und die dezentrale Verantwortung von Datenstrukturen ein abgestimmtes und aussagekräftiges Kalkulationsergebnis.

SAP PLC unterstützt Unternehmen, die Transparenz und das Vertrauen in die Kosten, zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentwicklungsprozess herzustellen.

Vertrauen in die Kostenschätzung mit SAP PLC steigern
Vertrauen in die Kostenschätzung mit SAP PLC steigern

 

SAP PLC: Flexibel kalkulieren mit größtmöglicher Systemintegration

Zum Start der Kalkulation kann ein Import von Kalkulationsstrukturen aus SAP, Microsoft Excel oder anderen Datenquellen erfolgen. Auch eine manuelle Erstellung und Anpassung von Kalkulationsstrukturen ist möglich. Im nächsten Schritt können Preisfindungsstrategien zur maschinellen Bestimmung von Material- und Leistungspreisen definiert werden. Im letzten Schritt erfolgt die Erstellung einer Kalkulationsversion als Basis für Simulationen von Anpassungen an Kostenstrukturen sowie detaillierte Vergleiche zur Gegenüberstellung und Analyse unterschiedlicher Produktvarianten.

Variantenmatrix basierend auf einer Basisversion, die die maximale Kostenstruktur darstellt
Variantenmatrix basierend auf einer Basisversion, die die maximale Kostenstruktur darstellt

 

Zusätzlich bietet SAP PLC neben einer Ermittlung der gesamten Produktkosten über den Produktlebenszyklus eine einfache Berechnung der optimalen, produktspezifischen Losgröße.

Analysen mit Verwendung von Echtzeitdaten können in der SAP Analytics Cloud (SAP SAC) aber auch in Microsoft Excel erfolgen.

Visualisierung der Kalkulationsergebnisse in der der SAP Analytics Cloud (SAP SAC)
Visualisierung der Kalkulationsergebnisse in der der SAP Analytics Cloud (SAP SAC)

Die SAP PLC Funktionen im Überblick:

  • Import von Kosten, Mengen und Preisen aus SAP S/4, SAP ERP, SAP PLM, Excel und weiteren Datenquellen, z.B. Stücklisten, Arbeitspläne und Tarife
  • Verschiedene Preisquellen und Preisfindungsstrategien zur Identifizierung von Kostentreibern, z.B. ERP Preis, Einkaufspreis, Wechselkurse
  • Simulation der Effekte von Maßnahmen zur Kostenreduktion
  • Erstellen unterschiedlicher Produktkostenvarianten und Produktlebenszyklus Kalkulationen mit Einzelpostenanalyse
  • Integration mit SAP Analytics Cloud oder SAP Analysis for Office, z.B. Versionsvergleich, Kostenschichtung
  • Machine Learning zur Verbesserung der Kalkulationsergebnisse und zur Vermeidung von inkonsistenten Preisen

Wir begleiten Sie bei einer schnellen und budgetschonenden Einführung von SAP PLC

Gemeinsam mit Ihnen identifizieren und dokumentieren wir die wesentlichen Abläufe und Integrationspunkte im Rahmen einer Produktkostenkalkulation. In einer anschließenden Fit-Gap-Analyse vergleichen wir die Anforderungen mit unseren Best Practices und entwickeln maßgeschneiderte Lösungsansätze zur Verbesserung des Kalkulationsprozesses.

Darüber hinaus unterstützen wir Sie gerne bei einer effizienten Implementierung von SAP PLC durch unsere weitreichenden und langjährigen Erfahrungen in den Bereichen Produktkosten-Controlling, Prozessharmonisierung und Systemintegration.

– von Philipp Bäker, Financials – Controlling and ProjectSystem, NTT DATA Business Solutions AG –
E-Mail: [email protected]

 

Philipp Bäker
Philipp Bäker
Financials – Controlling and ProjectSystem

Philipp Bäker verfügt über mehr als 13 Jahre Berufserfahrung in der SAP-Prozessberatung und der SAP-Modulberatung. Er arbeitet seit 2018 als Berater für die Module Controlling (CO), Projektsystem (PS) und Investitionsmanagement (IM) für die NTT DATA Business Solutions Deutschland. Seine Spezialisierung liegt in den Themenbereichen CFO Agenda, Unternehmenssteuerung und Kostenmanagement. Schwerpunktartig beschäftigt er sich außerdem mit der Werteflussanalyse sowie der Integration von Finanz- und Controlling-Aspekten in logistischen Prozessen.

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