Das entwickelte Avatar-Konzept zielt darauf ab, einen möglichst intuitiven Umgang mit Mia zu ermöglichen. Im Geschäft ist Mia daher an einem zentralen, leicht zugänglichen Punkt im Raum auf einem Bildschirm zu sehen. Nähert sich nun ein Kunde ihrem Standort, erkennen dies eingebaute Kameras, und Mia initiiert ein Gespräch – etwa indem sie ihre Hilfe zum Angebot des Autohauses anbietet. Zur Spracherkennung und -verarbeitung nutzt Mia die moderne KI von IBM Watson, die in Kombination mit SAP-Technologie das Gespräch in Echtzeit analysiert.
Mia ist daher in die Lage, flexibel auf den Verlauf des Gespräches zu reagieren und dieses beispielsweise mit visuellen Elementen wie Bilder, Videos und Grafiken zu untermalen. Zur Verfügung steht ihr außerdem umfangreiches Hintergrundwissen zu Produkten, Lagerbeständen oder auch der Kundenhistorie, das sie ebenfalls in das Gespräch einfließen lassen kann.
Während Mia in dieser Hinsicht einer guten Kundenberaterin gleicht und sich aufmerksam um die Belange ihrer Kunden kümmert, unterscheidet sie sich in einem anderen Punkt sehr von ihren menschlichen Kollegen: Da sie in der Cloud zuhause ist, kann sie gleichzeitig an mehreren Orten präsent sein kann. Sie verfügt darüber hinaus auch über enorme Speicherkapazitäten und erinnert sich an jedes von ihr geführte Gespräch. Trifft sie im Geschäft auf einen ihr bereits bekannten Kunden, erkennt sie diesen eigenständig wieder, kann nahtlos an die letzte Interaktion mit ihm anknüpfen und ihn individuell beraten.