Die Puls GmbH hat sich auf die Herstellung von Hutschienen-Netzteile spezialisiert, die unter anderem im Maschinenbau, Medizintechnik und Prozessindustrie zum Einsatz kommen. Die Produkte sind weltweit gefragt und werden über Distributionspartner sowie eigene Fertigungs- und Vertriebsstandorte produziert und vermarktet.
Herausforderung
Viele Standorte, viele Insellösungen – das fasste die bisherige IT-Landschaft von Puls zusammen. In China werden beispielsweise Prozesse über ganz andere Anwendungen verwaltet als in Deutschland. Eine Standardisierung ist kaum vorhanden. Entsprechend ineffizient sind die Abläufe. Die Datenhaltung ist vielfach redundant, länderübergreifende Analysen sind aufwändig. Mit einem neuen ERP-System sollen Effizienz und Transparenz die Produktivität steigern und Kosten senken.
Hinzu kommt, dass Puls bisher eine Mischung aus Standardanwendungen (proALPHA) in einigen Bereichen sowie Eigenentwicklungen in anderen Bereichen nutzte. Im Laufe der Zeit wurden seine Grenzen bemerkt, die dann über Standardanwendungen überwunden werden sollten. Hier nutzte jeder Standort andere Lösungen. Diese fragmentierte Lösungslandschaft zu warten oder zu erweitern, war für Dienstleister am Ende kaum noch möglich.
Warum S/4HANA?
Nach den Erfahrungen mit ihrem ERP-System proALPHA und den Eigenentwicklungen entschied sich Puls für SAP, dem ERP-Anbieter mit dem höchsten Marktanteil in Deutschland. Man wollte sichergehen, dass Dienstleister und Mitarbeiter, die mit dem System vertraut sind, einfach zu finden sind. Gleichzeitig erhoffte man sich Synergieeffekte, zum Beispiel beim elektronischen Datenaustausch, da viele Lieferanten und Kunden selbst SAP einsetzen.
Vor allem aber wählte Puls SAP als Innovationsführer: „Wir sind von den Funktionalitäten und der Technologie überzeugt. Die HANA-Datenbank ist von der Performance ausgezeichnet“, berichtet Sebastian Appenzeller, Head of IT Business Applications & Services. Der Plattform-Ansatz der SAP ermöglicht es, viele Anwendungen sukzessive in den SAP-Kosmos zu übertragen und die Vorteile eines einheitlichen digitalen Ökosystems zu realisieren. Puls entschied sich zunächst für die Ergänzung von Manufacturing Execution und Engineering Control Center.
Ergebnisse
Bei der Neukonzeption stand der Anwender mit seinen Bedürfnissen und Zielen im Mittelpunkt. Das Projekt wurde nach dem Wasserfall-Prinzip geplant, um Zeit- und Kostenklarheit zu gewährleisten. Während der einzelnen Projektphasen arbeiteten wir allerdings agil, um nah am Anwender zu bleiben und Änderungen schnell einzuarbeiten.
Der Go-Live erfolgt in mehreren Wellen: Dabei geht nicht nur S/4HANA als ERP-System live, sondern auch MES und EC werden direkt live geschaltet. Zunächst für den Standort in Deutschland, dann in Tschechien und später in China.
Sehen Sie sich das kostenlose Webinar an, wenn Sie sich für Details des Projektablaufs und weiterführende Informationen zur ERP-Auswahl der Puls GmbH interessieren.