Die Produktion läuft jetzt digital – mit SAP DM
Die SAP Digital Manufacturing bietet ein cloudbasiertes MES und schafft die Grundlage für den digitalen Shopfloor. Unser Beitrag erklärt, wie es geht!
Die SAP Digital Manufacturing bietet ein cloudbasiertes MES und schafft die Grundlage für den digitalen Shopfloor. Unser Beitrag erklärt, wie es geht!
Seit einiger Zeit stellt SAP mit SAP Digital Manufacturing (SAP DM) ein cloudbasiertes Manufacturing Execution System (MES) zur Verfügung, das im Zusammenspiel mit SAP S/HANA die zentrale, standortübergreifende Koordination, Steuerung und Überwachung des gesamten Fertigungsbereichs ermöglicht. Die originären Execution-Funktionen, zusammengefasst in SAP Digital Manufacturing for Execution (SAP DMe), ergänzt der Walldorfer Konzern dabei mit SAP Digital Manufacturing for Insights (SAP DMi) – einem Analysetool, mit dem Unternehmen anhand branchenspezifischer Indikatoren die Effizienz ihrer Produktionsprozesse bis hinab auf Werksebene untersuchen können. SAP DM ermöglicht somit eine gezielte Steuerung und Optimierung der besonders wertschöpfenden Prozesse und bildet als gemeinsame Schnittstelle für verschiedenste Daten- und Informationsflüsse das Fundament für den digitalen Shopfloor.
Häufig scheitert der digitale Shopfloor bereits daran, dass viele Maschinen nicht untereinander kommunizieren können – denn noch längst nicht alle Devices nutzen Standards wie OPC UA. In solchen Fällen fungiert Digital Manufacturing als Übersetzer und ermöglicht erst dadurch die Orchestrierung der Maschinen. Anhand des Abgleichs von im Vorfeld definierten KPIs – beispielsweise Ausschussquoten – und der durch Maschinen, Sensoren, IoT-Devices und andere Quellen übermittelten Daten überwacht das MES darüber hinaus in Echtzeit die Produktionsabläufe und dient als Anlaufstelle für ein effizientes Auftrags- und Ressourcenmanagement. Auch kritische, möglicherweise sicherheitsrelevante Größen – beispielsweise die Überhitzung von Anlagen, auffällige Druckschwankungen in Flüssigkeitstanks et cetera – können Unternehmen so kontinuierlich kontrollieren.
SAP DM erlaubt zudem integrierte Planungen – sogar über verschiedene Planungsebenen hinweg. Auf Basis der Auftragsplanung lässt sich so etwa der qualifizierte Personalbedarf samt zeitlichem Anfall ableiten. So stellt ein Unternehmen sicher, dass für jeden Auftrag ausreichend Personal mit den nötigen Qualifikationen vorhanden ist. Mitarbeiter:innen und Ressourcen in der Fertigung werden dabei so harmonisiert, dass eine maximale Verfügbarkeit erreicht wird.
Unternehmen können dabei in unterschiedlicher Detailtiefe planen. Auch dies lässt sich an der Personaleinsatzplanung in der Fertigung exemplarisch verdeutlichen: Neben einer eher groben Schichtplanung unter Berücksichtigung der fachlichen Zertifizierungen von Mitarbeiter:innen sind beispielsweise auch Detailplanungen möglich, die bis zur Mitarbeiterzuweisung zu einzelnen Arbeitsplätzen innerhalb einer bestimmten Schicht reichen und die auch Abwesenheiten, zum Beispiel durch krankheitsbedingte Ausfälle, berücksichtigen. Arbeitsplätzen können zudem Arbeitsanweisungen zur Unterstützung der Mitarbeitenden zugewiesen werden. Im Ergebnis schafft SAP DM somit nicht nur die Voraussetzung für eine stärkere Automatisierung des Shopfloors, sondern sorgt zeitgleich für eine vereinfachte Planung und erhöht die unternehmensweite Transparenz.
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Dr. Dorota Mankowska
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