Was ist neu im SAP HANA Cockpit 2.0 SP 14?

Mit dem SAP HANA Cockpit 2.0 SP 14 erfolgten Anpassungen sowie Neuerungen im Bereich der Administration und des Monitorings, in der Benutzer- und Sicherheitsverwaltung, im SAP HANA Datenbank Explorer sowie hinsichtlich der Sicherung und Wiederherstellung. Im Folgenden werden die Features beschrieben. Der Hinweis ‚3103970 – SAP HANA Cockpit 2.0 SP 14‘ ist für das aktuelle Release relevant.

Administration und Monitoring

Eine neue Implementation erfolgte im Bereich des Workloads der Klassenhierarchie. Workload-Klassen werden nun hierarchisch organisiert. Untergeordnete Elemente erben im Rahmen der Parent-Child-Beziehung die gesamten Werte für die Speichergrenzen der übergeordneten Klassen. Definieren lassen sich diese Begrenzungen auf der Ebene von Anweisungen oder als aggregierte Gesamtwerte für komplette Workload Klassen.

In der Datenbankverwaltung wurde die Schaltfläche ‚Global Allocation Limits‘ durch die Buttons ‚Memory Allocation Limits‘ und ‚CPU Allocation Limits‘ substituiert. Zielsetzung ist eine verbesserte Benutzererfahrung und Navigationsmöglichkeit. Die Kachel ‚Datenbank-Explorer‘ übernimmt die Funktionalität des Ausführens von SQL-Anweisungen. Daher wurde die Kachel ‚SQL ausführen‘ eliminiert. Neu ist ebenfalls das Erscheinen einer Wartungswarnung. Diese wird auf der Seite ‚Datenbankübersicht‘ oder Datenbankinformation‘ angezeigt, sobald sich die SAP HANA Datenbankversion ausserhalb des Supports befindet. Im Bereich der HDIAdministration kann über eine grafische Benutzeroberfläche die Verwaltung der SAP HANA Deployment Infrastruktur erfolgen.

Die Konfigurationsvorlagen wurden um folgende Features erweitert: Im Fenster ‚Datenbank auswählen‘ wurde eine neue Schaltfläche ‚Vorschau‘ implementiert. Damit werden die Differenzen zwischen der aktuellen Vorlage und der ausgewählten Datenbank sichtbar. Über die Meldung ‚Vorlagen erfolgreich angewendet‘ ist ein Absprung auf die geänderte Datenbank möglich.

Mit den Änderungen im Bereich Capture und Replay werden potenzielle Auswirkungen auf die Performance und Stabilität der Datenbank bezüglich der Workload Level transparenter. Mit dem Tool ist eine Analyse der Arbeitslast auf dem aktuellen Quellsystem durchführbar und ein Vergleich mit derjenigen auf dem Zielsystem möglich (Leistungsvergleich zwischen Quell- und Zielsystem). Dabei werden potenzielle Einschränkungen sichtbar, bevor die Hard- oder Softwareänderungen, zum Beispiel im Rahmen eines SAP HANA Revisionsupgrades, einer Änderung der Tabellenpartitionierung, der Hardware oder der INI-Datei sowie einer Reorganisation, wirksam werden. Eine Analyse und Entscheidungsfindung werden somit forciert. Die Änderungen an der Datenbank erfolgen in der Regel über SQL-Anweisungen aus verschiedenen Schnittstellen (ODBC, JDBC etc.). Ab diesem Release wird der temporäre Datenspeicher TMPFS supportet. Dessen Konfiguration erfolgt im Temporary File Storage Monitor. Zielsetzung ist eine Beschleunigung des Neustarts von SAP HANA, ohne dabei das Betriebssystem erneut durchstarten zu müssen.

SAP HANA Datenbank Explorer

Um die Anwenderfreundlichkeit im Import-Assistenten zu optimieren, wurden im Bereich des Importierens und Exportierens einige Verbesserungen vorgenommen. Zum Beispiel werden Felder automatisch ausgefüllt sowie Leerzeichen in einer Datei im Rahmen weiterer Customizing-Optionen entfernt. In der SQL-Konsole werden mit dem neuen Support Package SQL-Warnungen beim Ausführen von SQLAnweisungen erzeugt. Beim Kopieren und Downloaden von Ergebnis-Sets stehen verschiedene Formatierungsoptionen zur Verfügung. Der Dialog ‚Datenbank hinzufügen‘ stellt Daten zu den CockpitDatenbanken in einer Zeile dar. Auch das Sortieren von Daten wird im Zuge der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit vereinfacht.

Benutzer- und Sicherheitsverwaltung

Im Bereich der JWT-Authentifizierung (JSON Web Token) fanden Erweiterungen hinsichtlich der neuen Public Key Store App statt. Öffentliche Schlüssel lassen sich nun in die SAP HANA Datenbank einfügen und anschliessend zur Zertifikatssammlung hinzufügen. Zertifikate können jetzt beim Import in den Zertifikatsspeicher der SAP HANA Datenbank mit einem Namen (oder Kommentar) belegt werden. Diese Bezeichnung sollte aussagekräftig sein und ein eindeutiges Identifizieren sicherstellen. Zudem kann mit dem SAP HANA Cockpit auch die X.509 Authentifizierung konfiguriert werden. In Single-SignOn Umgebungen sowie zur System-zu-System-Integration sind X.509-Client-Zertifikate zur Benutzerverifizierung verwendbar. Die Anwender greifen direkt über die SQL-Schnittstelle (via JDBC und ODBC) auf SAP HANA zu.

Sicherung und Wiederherstellung

Im Bereich der Sicherung und Wiederherstellung können Backups ab dem aktuellen Release einfach überschrieben werden.

Relevante Hinweise

  • 3103970 – SAP HANA Cockpit 2.0 SP 14
  • 2433181 – SAP HANA 2.0 Cockpit: Revisions- und Wartungsstrategie
  • 2780721 – SAP HANA 2.0: Sizing-Empfehlungen für Cockpit
  • 2800006 – FAQ: SAP HANA Cockpit
  • 724907 – Multiple Cockpit Systems managing the same HANA Resource with JWT SSO Enabled
  • 3026938 – How to enable SSO environment for JWT configuration in HANA Cockpit
  • 2873515 – Indexserver Crash at Authentication::JWT::JWTAuthenticator::doAuthenticate()
  • 2970200 – How To add an SAML Identity Provider in SAP HANA Cockpit 2.0
  • 2610298 – Erfassung der SAP-HANA-Workload aus SAP HANA Cockpit 2.0 kann zu einer ungültig erfassten Workload führen
  • 2380291 – SAP HANA 2.0 Cockpit – Zentralhinweis
  • 2587541 – SAP HANA Cockpit für die Offline-Administration
  • 2949552 – How to Export/Import a list of databases connected in SAP HANA Cockpit 2.0

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