What motivated you to become an advocate for accessibility and inclusion?
Bei meinem jüngsten Sohn wurde in jungen Jahren das Asperger-Syndrom, ADHS, Dyspraxie und eine Entwicklungskoordinationsstörung diagnostiziert. Während seiner Kindheit musste ich immer wieder für die nötigen Ressourcen kämpfen, damit er eine angemessene Ausbildung erhielt und in die Arbeitswelt eintreten konnte. Bei meiner Frau wurde im Alter von 40 Jahren das Asperger-Syndrom sowie ADHS diagnostiziert. Frauen und Mädchen haben oft ganz andere Erfahrungen mit Neurodiversität. Mein verstorbener Schwiegervater war hochgradig schwerhörig und aufgrund einer Hirnverletzung, die er sich bei einer Hirntumor-Operation im Kindesalter zugezogen hatte, an den Rollstuhl gebunden. Für ihn war es fast unmöglich, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen – das Krankenhaus konnte nicht einmal einen Gebärdendolmetscher für seine Facharzttermine bereitstellen.
Nur einer von fünf Menschen mit Autismus ist im Vereinigten Königreich erwerbstätig, und schätzungsweise 1,1 % der Bevölkerung gehören zum autistischen Spektrum. Obwohl sich die Situation kontinuierlich verbessert, ist die Gesellschaft noch weit davon entfernt, Menschen mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen wirklich zu integrieren.
Can you share a personal experience that has shaped your perspective on accessibility?
Ich erinnere mich, wie ich mit meinem Hausarzt darüber sprach, mich in meinen Vierzigern auf ADHS testen zu lassen. Er sagte: «Stuart, ich kenne dich schon lange, und ein Wort, das ich nicht verwenden würde, um dich zu beschreiben, ist hyperaktiv.» Ich würde zustimmen, dass ich einen eher sitzenden Lebensstil führe und viel Zeit hinter einem Schreibtisch verbringe, aber was mein Hausarzt nicht sehen konnte, war, dass mein Gehirn von dem Moment an, in dem ich morgens die Augen öffne, mit 100 Meilen pro Stunde arbeitet, oder dass ich um 19 Uhr auf dem Sofa einschlafe, weil ich geistig erschöpft bin. Dass selbst ein Hausarzt ADHS immer noch als etwas wahrnimmt, das auf ein aufgedrehtes Kind zutrifft, das von den Wänden abprallt und Autos nachjagt, zeigt, wie wenig Verständnis es noch für Neurodiversität gibt.
Danielas Fazit:
Vielen Dank, Stuart, dass Sie Ihre Geschichte und wertvollen Einsichten mit uns geteilt haben. Ich bin wirklich beeindruckt von Ihrer Offenheit und dankbar dafür, dass Sie die Realität von Behinderungen hervorgehoben haben, die nicht sofort sichtbar sind. Ihre Perspektive ist eine eindringliche Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die vielfältigen Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen zu verstehen und anzuerkennen – sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren.
Bei NTT DATA Business Solutions steht Inklusion im Mittelpunkt unseres Handelns – sowohl extern für unsere Kund:innen als auch intern für unsere Mitarbeitenden. Einerseits setzen wir uns dafür ein, unseren Arbeitsplatz für alle zugänglich zu machen und sicherzustellen, dass jeder Mitarbeitende über die Werkzeuge, die Unterstützung und das Umfeld verfügt, die er benötigt, um sich zu entfalten. Andererseits überprüfen wir kontinuierlich, wie wir die Zugänglichkeit für unsere Kund:innen verbessern können. Derzeit führen wir eine interne Analyse durch, um unseren Status quo in Bezug auf Inklusion in verschiedenen Bereichen zu bewerten – von der Zugänglichkeit unserer Website bis hin zur Inklusivität unserer Rekrutierungsprozesse. Auf dieser Basis besteht das langfristige Ziel des Projekts darin, Inklusion in allen Bereichen des Unternehmens zu verankern. Schlüsselpersonen werden in das Projekt eingebunden, um das Thema anschliessend in ihren Bereichen als Multiplikatoren weiterzutragen.
Ihre Geschichte unterstreicht, warum diese Bemühungen so wichtig sind. Indem wir zuhören, lernen und handeln, können wir eine Kultur und Dienstleistungen schaffen, die wirklich für alle funktionieren. Nochmals vielen Dank für Ihr Engagement und dafür, dass Sie uns alle dazu inspirieren, es besser zu machen.