EDI & E-Invoicing: Warum Eigenentwicklungen jetzt an ihre Grenzen stossen
In vielen Unternehmen gehören sie zum gewohnten Alltag: selbstentwickelte EDI-Systeme, die über Jahre hinweg mit viel Know-how, Engagement und Detailarbeit entstanden sind. Sie sind individuell, passgenau auf interne Abläufe zugeschnitten und oft ein echtes Erfolgsprojekt der eigenen IT. Im operativen Betrieb funktionieren sie zuverlässig – und genau darin liegt ihre Stärke.
Doch was lange Zeit als Garant für Flexibilität galt, wird unter den aktuellen Rahmenbedingungen zunehmend zur Herausforderung. Die fortschreitende Digitalisierung, neue regulatorische Vorgaben und steigende Erwartungen an Geschwindigkeit und Skalierbarkeit verändern die Anforderungen an EDI- und E-Invoicing-Prozesse grundlegend.
Unternehmen stehen heute unter anderem vor folgenden Anforderungen:
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EDI-Systeme müssen eine Vielzahl eingehender Formate und Protokolle zuverlässig verarbeiten können.
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Neue Geschäftspartner:innen sollen deutlich schneller und ohne aufwendige IT-Projekte angebunden werden.
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Effizienzsteigerungen durch automatisierte, cloudbasierte Prozesse werden zur Erwartungshaltung.
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Nationale und internationale E-Invoicing-Vorgaben müssen kontinuierlich beobachtet, bewertet und rechtzeitig umgesetzt werden.